Wir sitzen alle im gleichen Boot - jetzt echt!

16 Studierende waren am letzten Wochenende auf Kanutour auf der sächsischen Saale unterwegs. Die milderen Temperaturen und der Regen haben unsere angehenden Erzieher*innen nicht gestört, denn das Abenteuer, der Spaß und der Erkenntnisgewinn dieser Tour waren einfach zu groß. 

Hier schildern die Studierenden ihre Erfahrungen dazu, was es wirklich heißt, „zusammen in einem Boot zu sitzen“.

 

Aus der Kanutour 2024 habe ich erlebt/nehme ich mit oder möchte ich gerne an andere weitergeben… 

 

Dass der Spruch „Teamwork makes the dream work“ wirklich stimmt und man sich manchmal einfach komplett auf den Partner und alle anderen verlassen muss, damit es klappt. (Fiona) 

 

Hilfe geben ist einfach, aber Hilfe annehmen ist oft schwieriger. Trotzdem geht es manchmal ohne Hilfe nicht und es ist auch in Ordnung, sie anzunehmen. Man ist nicht schwächer oder schlechter als andere, nur weil man Hilfe braucht. (Marie) 

 

Ich möchte mir ein Foto vom Kanu ins zukünftige Büro hängen, um mich immer daran zu erinnern, dass Kanufahren und „in einem Boot sitzen“ auf jeden Fall  auch etwas mit unserem Berufsleben zu tun hat. (Vanessa)

 

Nur weil‘s SO läuft, muss es anders nicht schlechter laufen. Es ist wichtig, sich mal auf was anderes einzulassen, das wird meistens auch saugut. Und wenn nicht, ist auch nicht schlimm, dann kann man über alles reden und es ggf. wieder ändern. (Leonie)

 

Wenn man zusammen in einem Boot sitzt, bleibt man gemeinsam trocken oder wird gemeinsam nass. Es ist wichtig aufeinander zu achten und sich zu überlegen, wie es dem anderen in der Situation geht oder wie man sich selber dabei fühlen würde, bevor man anfängt zu schimpfen oder zu meckern. (Leon)

 

Das Sprichwort „Gemeinsam in einem Boot sitzen“ wurde für mich das erste mal Realität. Man musste miteinander in einem Boot zu einem Ziel kommen. Rücksicht, Kommunikation und Durchhaltevermögen spielten eine große Rolle. Dies muss ich in mein Berufspraktikum mitnehmen um gemeinsam im Team ein Ziel zu erreichen und Aufgaben zu bewältigen.(Paul)

 

Sollte mir mal etwas nicht ganz richtig vorkommen, oder ich das Gefühl haben, etwas Bestehendes könnte anders besser laufen, dann möchte ich das ansprechen dürfen und wollen. Sollte mich jemand fragen warum, dann kann ich sagen, dass links paddeln auch besser funktioniert hat. (Martin)

 

Eine neue Rolle einzunehmen erfordert Offenheit, Toleranz und Rücksicht.  Vertraue auf deine Erfahrung und nutze bestehende Erfahrungen.(Max)

 

Auch mal die andere Perspektive einzunehmen kann sehr hilfreich sein und bietet die Chance, seine eigene Position zu reflektieren. (Kilian)

 

Alleine hätte nichts funktioniert, man hätte sich ständig im Kanu gedreht und keinen Fortschritt gemacht. Zusammen jedoch konnte man das Boot steuern und Herausforderungen meistern. Die besten Fortschritte macht man aber im ganzen Team, mit vielen Eindrücken, individuellen Erfahrungen und gegenseitiger Unterstützung. (David)

 

Ich möchte gemeinsam in Zukunft mit anderen in einem Boot sitzen, ob es im Kanu ist oder im Team auf Arbeit. Mindestens zu zweit macht die Arbeit oder Aufgabe mehr Spaß. Aber auch die Herausforderung, eine Aufgabe im Team zu machen, ist echt cool. (Jonas)

 

Im Kanu funktioniert es nur gemeinsam. Deshalb muss man seinem Partner vertrauen und mit ihm zusammen arbeiten, um das Ziel zu erreichen. Außerdem ist es auch wichtig, dass man miteinander harmoniert und auf die Bedürfnisse eingeht. (Wolf)

 

 

Einfacher geht es gemeinsam, ein Auge auf die Bedürfnisse der anderen zu haben ist einfach, hat aber so viel mehr positive Auswirkungen auf alle anderen und auch einen selbst. Geht es mal im Kreis und nicht voran, reicht ein Wort zum Hintermann, denn man sitzt zu zweit im Boot und braucht jede Hand, um ans gemeinsame Ziel zu kommen. (Saphira) 

 

 

Der Spruch „Wir sitzen alle im gleichen Boot“ nimmt man erst wirklich ernst, wenn man es wirklich schonmal erlebt hat. Durch die Kanutour habe ich wieder mal gemerkt, dass wir alle ein Team sind und wir alle zusammen stark sind. Nicht nur im Boot oder im Kanu muss man zusammenhalten, sondern auch im Leben oder im Team. Zusammen kommt man viel schneller und weiter ans oder ins Ziel. (Lea) 

 

 

Gemeinsam ins Wasser fallen gehört dazu, jedoch was jeder daraus mitnimmt, ist seine Sache. Es ist nur wichtig zu wissen, dass wenn man mit jemanden ins kalte Nass fällt, dass es auch andere Personen gibt, die einem helfen können und auch einem eine andere Perspektive zeigen können. Es gibt somit nicht nur den „einen“ richtigen Weg, sondern ganz viele verschiedene, die man für sich annehmen und umsetzten kann. (Chiara)

 

Während der Kanutour habe ich gelernt, dass wir im Team das gleiche Ziel verfolgen, es ist wichtig, auf die anderen zu achten, ihnen zu vertrauen, Lösungsvorschläge anzunehmen und die verschiedenen Persönlichkeiten zu akzeptieren. Durch diese Punkte kann das gemeinsame Ziel leichter erreicht werden. (Luisa) 

 

Aktuelles aus der Fachakademie für Sozialpädagogik

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