Studierende der FAKS gestalten Musical „Beat-Hof-en“


Bei einer Werkschau präsentierten unsere Studierenden selbst erarbeitete Musical-Szenen und Lieder rund um das Leben des Komponisten Ludwig van Beethoven, der im vergangenen Jahr 250. Geburtstag hatte.

Geplant war ein großes Musical im Schuljahr 20/21 anlässlich Beethovens Jubiläum und geplant war, dass Kinder dieses Musical besuchen können. Aber Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung und ein Einstudieren im großen Kreis sowie das Aufführen vor vielen Leuten waren nicht möglich. Doch die Not macht erfinderisch und so ist „aus der Notsituation eine Innovation und neue Art der Inszenierung entstanden“, wie unser Dozent Werner Köppel sagte. In einem verkürzten Musical-Workshop haben unsere angehende Erzieherinnen und Erzieher Großes geleistet und Musical-Szenen zu Beethovens Leben selbst geschrieben und gestaltet. Bei der Gestaltung war es den Studierenden wichtig, das Leben des Komponisten auf unsere heutige Zeit zu übertragen, um es den Zuschauern zugänglicher zu machen. Diese moderne Interpretation in unserer Stadt Hof sollte sich dann auch im Namen des Musicals widerspiegeln: „Beat-Hof-en“.

Dabei sind sechs verschiedene Szenen entstanden, die über das Schulhaus verteilt aufgeführt wurden und besucht werden konnten. Die Zuschauer sahen beispielsweise einen sehr temperamentvollen Beethoven in seinen recht chaotischen Gemächern, wo sie erleben konnten, wie er arbeitete. Eine andere Szene zum Beispiel bot einen Blick in Beethovens Liebesleben. Die insgesamt sechs Szenen haben einen „guten Einblick in das chaotische, umzugsreiche, liebevolle und auch jugendliche Leben eines Genies ermöglicht", fasst Werner Köppel am Ende zusammen.

Daneben gab es auch die passende musikalische Würdigung des Komponisten. Eine Musical-Band hat unter der Leitung unseres Dozenten für Bandarbeit, Ralf Wunschelmeier, vier Stücke eingeübt, die im Rahmen dieser Veranstaltung aufgeführt wurden. Die Band spielte moderne Stücke wie "Mad World", hat aber auch ein Lied selbst geschrieben, das sich damit befasst, wie es für einen Musiker und Komponisten sein muss, taub zu werden. Als Abschluss spielte die Band „die ultimative Hymne an die Menschlichkeit“, wie Ralf Wunschelmeier sagte, die „Ode an die Freude“ aus Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie.

Szene "Liebe"

Szene "Taubheit"

Szene "Pedanterie"

Szene "Ungepflegtheit"

Die Musical-Band




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