Ein Abschied mit viel Sonnenschein


Am Freitag, den 24. Juli, haben wir 74 Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten gefeiert, die ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben und jetzt staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher sind.

Leitmotiv der Verabschiedung war die Sonne, die an diesem Tag nur für die Berufspraktikanten scheinen sollte. Doch nicht nur die Sonne strahlte, sondern auch die Absolventen, die an diesem Tag ihr Zeugnis erhielten. Und sie hatten auch allen Grund zu strahlen, denn ihre Leistungen verdienten noch einmal besonderen Respekt: Aufgrund von Corona konnten sich die Studierenden nur unter erschwerten Bedingungen auf ihre Prüfungen vorbereiten und ihr Berufspraktikum durchführen. Das machen auch Maria Goller und Barbara Maier noch einmal in ihrem „Rückblick“ deutlich. In einem selbst geschriebenen Gedicht ließen sie ihre Ausbildung noch einmal Revue passieren und schrieben unter anderem: „Das Berufspraktikum lief nicht wie gedacht, Corona hat uns das klar gemacht…“.

Doch zum Glück wurden sie dabei tatkräftig unterstützt, nicht nur von ihren Praxisanleitern, sondern auch von ihren Familien, Freunden, Kollegen. Daher gebührt in diesem Jahr auch ihnen besonderer Dank. Daher hat unser Direktor, Pfarrer Achim Schäfer, auch für sie Urkunden, um sie für ihren Einsatz in dieser schweren Zeit zu ehren.

Wie wichtig der Beruf des Erziehers ist, macht der Gastredner Herr Daniel Dietzel, Leiter des Bereichs „Wohnen“ der Lebenshilfe Hof. e.V., in seinem Redebeitrag deutlich. Er betonte, wie sehr alle Einrichtungen davon profitierten, „wenn wir gut ausgebildete Fachkräfte aus der Faks bekommen, die in der Praxis gleich mit anpacken können.“

Für die passende musikalische Untermalung sorgte in diesem Jahr nicht nur Ralf Wunschelmeier mit dem Beatles-Song „Here comes the sun“, sondern auch unsere Absolventinnen Celine Herold und Sophia Meyer mit „A million dreams“. Gefühlvoll und stimmgewaltig traten die beiden dabei auf, und dem ein oder anderen kamen sogar ein paar Tränen.

Am Ende teilte unsere stellvertretende Leiterin, Lis Wilczek, den Erziehern noch die Neuerung mit, dass erstmals in diesem Jahr der Titel „Bachelor Professional in Sozialwesen“ an sie verliehen wird. Der Titel soll noch einmal deutlich machen, wie anspruchsvoll die Ausbildung und wie wichtig der Beruf des Erziehers ist.

Wir gratulieren noch einmal allen Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten und wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft!

Direktor Pfarrer Achim Schäfer im Gespräch mit den Familien und Freunden

In diesem Jahr ist auch wieder ein Gastredner erlaubt. Daniel Dietzel, Leiter des Bereichs „Wohnen“ der Lebenshilfe Hof e.V., erinnert sich zurück an seine Ausbildung an der Faks und wie ihn diese Zeit auch in seiner Persönlichkeit geprägt hat.

Die Absolventinnen Celine Herold und Sophia Meyer mit „A million dreams“, begleitet von unserem Dozent Ralf Wunschelmeier

In diesem Jahr gibt es nicht zwei, nicht drei, sondern acht „beste“ Absolventinnen. Sie haben ihre Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen und werden besonders geehrt.

Maria Goller und Barbara Maier mit ihrem „Rückblick“ in die Zeit an der FAKS

Zum Abschluss singen die Dozenten und Praxisanleiter ihren Absolventen ein Ständchen: „Was keiner wagt“ von Konstantin Wecker.

Die Berufspraktikantin Yara Dabour kam vor wenigen Jahren aus Syrien nach Deutschland. Als sie ihre Ausbildung begann, hat sie kaum Deutsch gesprochen. Heute hat sie ihre Ausbildung mit Bravour abgeschlossen, ist staatlich anerkannte Erzieherin und arbeitet künftig in einer Ganztagsbetreuung in Hof.


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