Bewegung und Kunst als Schlüssel zur Sprache

Mit dem Krieg in der Ukraine und den vielen Familien, die davor fliehen mussten, entstand in der FakS der Wunsch zu helfen. Genauer gesagt, den Kindern zu helfen und sie dabei zu unterstützen, in einer fremden Stadt und in einem fremden Land anzukommen.

Spontan wurde daher ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Sprache einmal anders vermittelt wurde. Es ging vor allem darum, Kinder aus der Ukraine beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen. Immer montags waren dazu ukrainische und deutsche Kinder zwischen 5 und 8 Jahren eingeladen, sich zu begegnen, miteinander Spaß zu haben und dabei unbemerkt die deutsche Sprache zu lernen. Durch verschiedene Aktionen in Sport und Kunst eigneten sich die Kinder spielerisch Grundvokabular an und festigten dieses. Das Dozententeam wurde dabei regelmäßig von Studierenden unterstützt, die ihre Ideen mit einbrachten und mindestens genauso viel Spaß an dem Projekt hatten, wie die Kinder selbst.

Das Projekt wurde gut angenommen und es hat sich eine kleine Gruppe von Kindern gebildet, die sich jede Woche an der FakS getroffen, gelacht und gesprochen hat. Jetzt ist das Schuljahr bald zu Ende und damit auch das Projekt. Die Dozentinnen, Urse Wendel, Lisa Allard und Katharina Spieler waren sich einig, dass es eine großartige Erfahrung war und dass

wir im nächsten Schuljahr so etwas unbedingt wieder anbieten wollen

 

 

Kinder spielen in der Turnhalle
In der Turnhalle hatten die Kinder jede Menge Spaß bei verschiedenen Spielen.
Kinder zählen mit angehendem Erzieher
Beim Herstellen von Knete lernt man nicht nur, was man dazu alles benötigt, sondern muss auch genau zählen, wie viele Löffel Mehl dafür gebraucht werden.
Kinder sehen sich verschiedene Farben an
Zum Einfärben der Knete braucht man Farben.
Würfel und Bilder mit deutschen Grundbegriffen
Rund um verschiedene Grundbegriffe wurden sportliche Aktionen gestaltet.