Abschied der „staatlich anerkannten wahren Helden“



Am Freitag, den 17. Juli 2020, hat die Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof ihre 66 Berufspraktikanten in die Arbeitswelt entlassen. Sie sind nun staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher. Für viele Menschen, denen sie in den letzten Monaten im Alltag begegnet sind, und auch für die Dozenten der FAKS, sind diese Absolventen aber mehr: Sie sind Helden. Ein Begriff, der in Zeiten von Corona wieder öffentlich belebt wurde und der auf diese jungen Menschen ohne Zweifel zutrifft. Sie sind Helden, weil sie in Wohnheimen, in Kitas oder in Schulen von jetzt auf gleich veränderte Arbeitsbedingungen vorgefunden haben und diese mit Bravour und viel Engagement gemeistert haben. Sie haben dabei ihre Teams unterstützt, Überstunden gemacht, sie haben Kinder getröstet und in den Arm genommen, haben Hilfestellungen gegeben und sich nicht vor Kontakt verschlossen. Diese Taten, die „von Herzen kommen“, so sagte es der Direktor der Fachakademie, Pfarrer Achim Schäfer, zeigten die wahren Helden. Das bekräftigt Pfarrer Schäfer noch einmal in seiner Abschlussrede: „Wenn Sie Ihren Beruf in ein Formular schreiben müssen oder gefragt werden, könnten Sie auch sagen `Ich bin staatlich anerkannte wahre Heldin/ stattlich anerkannter wahrer Held!`“

Zwar fiel die Abschiedsfeier in diesem Jahr etwas anders aus als sonst und doch war es ein Abschied mit Aussagekraft. Die Absolventen durften auf Stühlen im Außengelände der FAKS Platz nehmen und die Anordnung der Stühle zeigte von oben betrachtet das Wort „HELDEN“. Die Dozenten der FAKS sangen ihren Helden zum Abschied das Lied „Was keiner wagt – Courage“ und auch ein Prosit am Abend sollte nicht fehlen. Dieses fand allerdings über die facebook-Seite der FAKS statt, wo ab 20:00 Uhr alle Absolventen und Dozenten Bilder von sich posten konnten, um auf diese Weise miteinander zu feiern.
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